Wissenschaftler gehen dem Geheimnis des Fossilien-Paradieses in Anwil BL auf den Grund
Ursula Menkveld-Gfeller, Bernhard Hostettler, Walter Etter, Reto Marti

In einem Gemeinschaftsprojekt von Archäologie und Museum Baselland, des Natur-historischen Museums Basel und des Naturhistorischen Museums der Burgergemeinde Bern wurden Schichten des mittleren und späten Doggers in Anwil freigelegt und abgegraben. Im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses stand die sogenannte Anwil-Bank, eine etwa 60 Zentimeter mächtige fossilreiche, eisenoolithische Schicht.

 

Anhydritkluft an den Hirschplatten Mutt / VS
Ruedi Widmer

Die Umstände, wie wir die Fundstelle der Anhydritquarze entdeckten, waren eher ungewöhnlich und mit wenig Freude verbunden. Zuvor wurde an unserer belegten und angeschriebenen Fundstelle am Grat gearbeitet und danach alle hinterlegten Arbeitsutensilien am steilen Abhang „entsorgt“.

 

Sammler und Sammlung – zwei Schicksale
Hansjakob Schaeppi

Der Schaffhauser Geologe, Paläontologe und Kartograph Ferdinand Schalch (1848 bis 1918) marschierte unermüdlich durch die Landschaft und hob auf, was ihm bedeutsam erschien. Als 1944 amerikanische Bomben das Naturhistorische Museum in Schaffhausen trafen, wurde seine Sammlung beschädigt und arg durcheinander gebracht. Nun wurde sie neu geordnet.

 

Jugendseite: Vom urzeitlichen Lebewesen bis zum Fossil - der lange Weg der Ammoniten (3.Teil)
Max Hiltbrunner

Mittlerweile sind Jahrmillionen der Fossildiagenese vergangen. Uns interessiert jetzt natürlich, wie der lange Weg der Ammoniten endet. Eigentlich nie, denn Spuren wird man auch noch in ferner Zukunft finden, sofern der Mensch noch existiert. Doch zunächst befassen wir uns mit einer interessanten Gegenüberstellung: Ammonit und Nautilus.

 

Warum fahren Urner Strahler ins Salzburger Land?
Peter Amacher

Die Mineralien-INFO und Kristalltage im österreichischen Bramberg sind beliebt. Ein paar Erklärungen und Gedanken – auch zur Situation in der Schweiz.

 

Lengenbach: Picotpaulit ‒ eine weitere Thallium-haltige Seltenheit
Philippe Roth

Stammten die bisher in dieser Rubrik beschriebenen Neufunde von älteren Proben, die Kristalle enthielten, welche mehr oder weniger lange entweder unentdeckt oder ungenügend charakterisiert in Sammlungen schlummerten, bevor es zum Durchbruch kam, handelt es sich hier auch bergmännisch gesprochen um einen Neufund.

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