Ein nicht alltäglicher Fund einer aussergewöhnlichen Strahler-Familie
Peter Amacher

Johann Walker war nachweislich 1866 als Strahler im Maderanertal unterwegs. Auch vier Generationen später sind die Walkers noch immer in dem mineralreichen Urner Seitental am Strahlnen. Hans Walker hat in Sommer 2015 eine ganz spezielle Calcitstufe geborgen.

 

Die «Austern» von Anwil
Peter Bitterli-Dreher

Unter den Fossilien der Anwil-Bank wurden neben den dominierenden Ammoniten auch viele Muscheln geborgen. Darunter einige grössere Exemplare, die die Sammler meistens als « huîtres » „Austern“ bezeichnen. Die Funde sind oft sehr gut erhalten, es handelt sich dabei um die eigentliche Auster Lopha und um die Feilenmuschel Ctenostreon. Die beiden Gruppen sind eng miteinander verwandt und gehören zu den Muscheln mit nur einem Schliessmuskel. Die in Anwil sehr häufige Muschel Ctenostreon zeigt Eigenschaften verschiedener Familien.

 

Auf Kristallsuche mit der Partnerin
Thomas Bolli

Der Luzerner Strahler Roli Furrer ist zurzeit vor allem im Gebiet der Fellilücke im Kanton Uri unterwegs. Seit ein paar Jahren begleitet ihn seine Partnerin auf der Kristallsuche.

 

Rauchquarze und andere Schätze vom Chummibort
Nicolas Carron

Vor gut zwanzig Jahren habe ich das kleine Tal des Chummibort im Binntal entdeckt. Die Schönheit und Ruhe dieses Ortes haben mich beeindruckt: der liebliche See, die seichten Mäander des Bergbaches, die Blumen und Schmetterlinge, die Mineralien und ganz hinten der Gletscher, umgeben von hohen, majestätischen Bergen, beruhigend und irritierend zugleich! An diesem Tag habe ich nur die beiden ersten Couloirs am Taleingang links vom See durchforstet.

 

Zwillinge seltener Lengenbach-Mineralien
Philippe Roth

Werden an einer Fundstelle extrem seltene Mineralarten erstmals beobachtet und beschrieben, geschieht das meist an einem oder ganz wenigen Kristallen. Diese Beobachtungen müssen daher nicht unbedingt repräsentativ für die Mineralart sein und noch weniger die Vielfalt der dort (noch versteckt) auftretenden Kristalle dieser Art abdecken. So erstaunt es nicht, dass Jahre später, bei der Beobachtung weiterer Einzelfunde, Auffälligkeiten dieser Mineralarten auftreten, die bisher verborgen waren. Drei solche Mineralien werden hier kurz erwähnt, für die in den letzten Jahren erstmals wahrscheinliche Zwillinge beobachtet wurden.

 

Oxalsäure und andere (Auf-)Lösungsmittel!
Martin Waldmeier

Oxalsäure oder ähnliche (zu) gründliche Reinigungsmittel reinigen nicht nur. Nein, sie können auch zerstören! Deswegen sei dringend geraten, nicht achtlos Kristallstufen und Paragenesen mit mehreren Mineralien verschiedener chemischer Zusammensetzung in eine aggressive Lösung zu legen.

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