Ausgezeichneter Amethyst-Fund in der Cavradischlucht
Damian Curschellas

Eigentlich war die Strahlersaison 2016 für mich schon zu Ende. Doch an einer alten Fundstelle, die bereits einer Grotte gleicht, konnte ich wunderbare Amethyst-Stufen von bis zu 20 cm bergen – ein Höhepunkt in meiner Strahlerkarriere.

 

Juwelen des Jurameeres: Trigonien aus Anwil
Peter Bitterli-Dreher

Neben vielen Ammoniten enthält die Anwil-Bank der Fundstelle Aechtelmatt bei Anwil auch häufig Muscheln. Darunter befinden sich Trigonien mit attraktiven Schalen, die bei den Sammlern sehr beliebt sind. Die Trigonien gehören zu einer Muschelfamilie, deren älteste Vorfahren bereits im späten Silur vor rund 425 Millionen lebten.

(Abstract in english: see below)

 

Die 370 Geoden von Les Eplatures bei La Chaux-de-Fonds
Jacques Lapaire und Serge Grandjean

Am 11. Juni 2010 titelte der «Impartial» (Tageszeitung aus La Chaux-de-Fonds): «Auf der Migros-Baustelle wurden 370 Geoden entdeckt». In der Tat machte Serge Grandjean eine Entdeckung von mehreren hundert Calcit-Geoden, die grösste Entdeckung dieser Art in der Romandie.

 

Boulangerit – ein Neufund aus der Dolomit-Zone Lengenbach/Binntal
Von Walter Gabriel

Im Zuge der Überarbeitung und Katalogisierung meiner Lengenbach-Sammlung fiel mir ein Stüfchen auf, das unter Dufrénoysit eingereiht war, aber stereomikroskopisch betrachtet irgendwie doch nicht so ganz dazu passte.

 

Wenn Mineralien gefälscht werden
Charles Handschin

Noch heute ist es so: Alles, was gesammelt wird, kann gefälscht werden und wird auch gefälscht! 2009 habe ich die erste Sonderschau über gefälschte Mineralien, Fossilien und Edelsteine zusammengestellt und dazu einen Vortrag gehalten. Wie sieht es heute aus? Findet man heute weniger gefälschte Objekte an Ausstellungen? Ich muss leider feststellen: Nein.

 

Eckerit – ein spezielles Silber-Kupfer-Sulfosalz vom Lengenbach
Thomas Raber und Stefan Graeser

Hätte es eines weiteren Belegs für die weltweite Einzigartigkeit der Grube Lengenbach im Hinblick auf komplexe Sulfidmineralien (Sulfosalze) bedurft, so würde ihn die im Jahr 2014 neu anerkannte Mineralart Eckerit darstellen. Benannt wurde sie nach ihrem Finder, dem langjährigen Lengenbachspezialisten und FGL-Mitglied Markus Ecker.

(Abstract in english: see below)

 

ABSTRACTS in english

Trigonia conclusions:
Specimens of the genus Trigonia from the iron-oolithic Anwil-Bank (Late Bathonian/Early Callovian) are described. They belong to 3 species: Trigonia costata, Trigonia elongata and Trigonia interlaevigata. Francis (2000) united T. interlaevigata (QUENSTEDT, 1858) with T. triangularis (GOLDFUSS, 1834) from Upper Bajocian formations in Germany. The  Callovian specimens he added to T. costata. Two specimens from the Anwil-Bank with a marked antecarinal space shows indeed morphologic data clearly different from T. costata and are similiar with the specimens described by Quenstedt 1858. So, the species T. interlaevigata (QUENSTEDT) is therefore not a synonym of T. triangularis, it is a valid species.

Eckerite
Eckerite, ideally Ag2CuAsS3, is a new mineral species discovered in the As-rich zone of the Lengenbach quarry. It is named to honor M. Ecker, well known mineral expert on the Lengenbach minerals. It occurs as very rare red crystals associated with realgar, sinnerite, hatchite, trechmannite and yellow, fibrous smithite. It possesses the same crystal structure as xanthoconite and pyrostilpnite. However, unlike these two minerals and unlike their trigonal counterparts proustite and pyrargyrite, eckerite shows a Cu-for-Ag substitution, thought until now to be impossible in this group of mineral species.

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